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24h Comics oder auch: Wie man 24 Seiten in 24 Stunden zeichnet.

Warum ich gerne bei 24h Comic Tagen teilnehme? Weil man an seine Grenzen stößt und im Idealfall auch schafft, diese Grenze zu überwinden.
Was bedeutet 24h Comic? Dass man 24 Seiten in 24 Stunden zeichnet.
Beim internationalen 24h Comic Tag wird das Thema mit dem Beginn der 24 Stunden erst vorgegeben. Beim 24 Stunden Zeichnen, an dem ich im April diesen Jahres teilgenommen hab, war es freier und man konnte machen was man möchte.

Da ich schon lange keinen „richtigen“ Comic mehr gezeichnet hab, habe ich mir im Vorfeld gedacht, was ich machen kann und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich zu jedem Buchstaben des Alphabets ein leicht kochbares Rezept illustriere.
Also im Prinzip: 26 Seiten in 24 Stunden, haha.

Aber nur an großen Herausforderungen kann man wachsen 🙂

So viele Seiten in so wenig Zeit bedeutet ein bisschen, sein Hirn auszuschalten und „zu funktionieren“. Deswegen ist mein Weg: Ich mache mir im ersten Schritt Scribbles – also kleine Skizzen – die grob darstellen, was auf welcher Seite zu sehen ist. Da ich hier noch die extra Challenge hatte, dass ich ja zu jedem Buchstaben des Alphabets etwas zum Kochen haben wollte, bestand der Schritt auch darin, sich das Alphabet runter zu schreiben und Gemüse, Obstsorten, Getreide und alles andere, was mir einfiel, aufzuschreiben.

Thumbnailing-Scribbles-Comicaze-Achievement-Sticker

Dann geht es schon direkt in media res. Ich zeichne aus Prinzip auf A5 Seiten -> kleinere Fläche füllen = du bist flotter unterwegs (Aber heißt auch: für Details muss der Stift fein genug sein, hehe).

Schritt 2: Mit einem radierbaren roten Stift vorskizzieren.

Roter-Stift-Vorskizzen

Schritt 3: Mit Copicmarker ein paar Farbhighlights setzen.

Copic-Marker-Farbhighlights-Comic-machen

Schritt 4: Mit meinen Lieblingsfinelinern die Outlines – also die äußeren schwarzen Linien – nachzeichnen.

Wie-mache-ich-einen-Comic-Anna-Fuchs

Und das immer und immer wieder.

Vorteil: wenn man alle Scribbles davor gemacht hat: Je später es wird und je weniger das Hirn denken kann —> Man ist vorbereitet.

Nachteil: Es wird recht monoton. Also hat man entweder Musik, die einen wach hält oder sehr viel Kaffee, bzw. Koffeinhaltige Getränke.

Was man natürlich auch einplanen muss, sind Essens- sowie Klopausen. Im Schnitt, hat man also nicht mal pro Seite eine Stunde. Wie gesagt: Man wächst mit den Herausforderungen. Zu Essen haben Nana und Christoph, sowie Boris (alle vom Münchner Comicverein Comicaze) für uns gekocht.

Nudeln-einfache-Gerichte

Pausen machen es leichter wieder mit frischer Energie und frischem Kopf zu zeichnen.

Jedenfalls hab ich es geschafft und konnte dann schon ganz entspannt das Frühstück genießen <3 Und dann ins Bett fallen, haha.

Hier sind ein paar Seiten von dem 24h Comic zu sehen 🙂 Wer das ganze „Kochcomic“ sehen möchte, kann mich gerne am Comicfest München am Stand von Comicaze besuchen (Freitag 12-14 Uhr und Sonntag 12-14 Uhr).

Bis bald,
Anna

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